Sauna – Materialien
Sauna – Bauweise
Traditionelle Materialien
Holz
Physikalisch-chemische Eigenschaften von Holz
Das Hauptmaterial für eine Sauna ist zweifellos Holz. Kein modernes Material kann es bei der Gestaltung einer Sauna mit Holz aufnehmen. Holz wird aufgrund seiner Fähigkeit verwendet, die entstehende Feuchtigkeit und den Dampf aufzunehmen. So sorgt es für das gewünschte warme und trockene Raumklima. Außerdem reguliert es auf natürliche Weise die für die Sauna erforderliche Luftfeuchtigkeit.
All diese Eigenschaften gelten auch für Massivholz. Massives, unbehandeltes Holz wirkt in einer traditionellen finnischen Sauna aufgrund seiner großen Dicke als Temperaturstabilisator. Dies ist der Grund dafür, dass in vielen Regionen Finnlands insbesondere für Saunen Blockhäuser verwendet werden. Holzkonstruktionen behalten ihre ursprüngliche Frische, wenn sie auf der Innenseite der Sauna einer Oberflächenbehandlung unterzogen werden.
Zudem ist Holz ein schlechter Wärmeleiter. Diese Eigenschaft ermöglicht es ihm, die Innentemperatur der Sauna zu halten und sorgt so für einen schnellen Temperaturanstieg. Nadelholz ist zudem das einzige Material, das bei einer Temperatur von 100 °C verhindert, dass sich die Saunagäste während der Saunasitzungen verbrennen. Sie kommen zwar mit den Elementen der Bank, des Bodens oder der Trennwände in Kontakt, ihre Haut ist jedoch vor den Auswirkungen der Hitze geschützt. Laubholz weist in dieser Hinsicht eine geringere Eignung auf als Nadelholz. Für eine Sauna bleibt Holz das Material der Wahl, das Wärme und Sicherheit vereint.
Die Körpertemperatur eines gesunden Menschen ist konstant. Sie liegt bei etwa 37 °C. Die Haut verträgt keine Temperaturen, die deutlich über diesem Wert liegen. Bei über 45 °C kommt es zu Verbrennungen. Auch zu niedrige Temperaturen verträgt sie nicht. Unter 0 °C kommt es zu Rissen. Man verspürt ein Brennen, wenn man mit dem nackten Fuß auf eine 50 °C warme Stahlplatte tritt. Setzt man ihn jedoch auf Nadelholz mit derselben Temperatur, wird dies gut vertragen. Dieses Phänomen wird von Wärmetechnikern mit der Effusivität von Nadelholz erklärt. Diese Eigenschaft veranlasst Saunadesigner dazu, Holz zu verwenden.
Andere Materialien als Holz nehmen die Wärme der Umgebung auf, in der sie verbaut sind. Das bedeutet, dass eine Heizung vorgesehen werden muss, die eine höhere Wärmeenergie liefern kann, um alle Elemente der Sauna zu beheizen. Wände und Trennwände machen 70 % dieser energieintensiven Elemente aus. Bei Holzwänden sinkt dieser Wert auf bis zu 30 %.
Dichte und Härte sind die Hauptmerkmale des für die Sauna verwendeten Holzes. Seine Herkunft spielt bei diesen Eigenschaften eine wichtige Rolle. Die finnische Fichte ist ein typisches Beispiel für diese Saunaholzarten. Sie wächst unter rauen Bedingungen in einem sehr strengen Klima. Ihr Wachstum verläuft langsam, was ihre Härte begünstigt. Sie eignet sich hervorragend für Anwendungen, bei denen Temperaturschwankungen auftreten. Dies rechtfertigt ihren Einsatz in der Sauna.
Auswahl der Holzarten
Allgemeines
Für die Sauna sollten Holzarten gewählt werden, die hohen Temperaturen und Feuchtigkeit gut standhalten. Die erforderliche Holzqualität hängt von der jeweiligen Verwendung in der Sauna ab. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Holz für Trennwände und Decken, für sichtbare und nicht sichtbare Einrichtungselemente sowie für die Außenbereiche der Sauna.
Für Trennwände und Decken in einer Sauna werden 15 mm dicke Platten verwendet. Empfohlene Holzarten sind Hemlocktanne, Rotzeder, nordische Fichte und Kiefer. Für die Innenausstattung, den Boden, die Bänke, die Verkleidung, die Rückenlehnen und die Armlehnen in einer Sauna werden hingegen überwiegend Espe und „Abachi“ verwendet. Die verdeckten Teile bestehen schließlich aus Isorel, einem umweltfreundlichen Material.
Kiefer
Die Rote Zeder oder „Red Cedar“, die in der Sauna verwendet wird, ist ein Nadelbaum aus der Familie der Pinaceae (Kieferngewächse). Dieser Baum liefert ein edles, duftendes und unverrottbares Holz. Es eignet sich für die Einrichtung der Sauna. Zedernholz weist Farbtöne auf, die von Safrangelb bis zu Schokoladenbraun reichen und der Innenausstattung einer Sauna eine warme Note verleihen. Dieser Schokoladenton verwandelt sich bei Kontakt mit der Luft in ein kräftiges Rotbraun. Wenn es Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, nimmt seine Farbe einen silbergrauen Farbton an. In diesem Fall müsste es behandelt werden, wenn man es im Außenbereich einer Sauna verwenden möchte.
Zedernholz ist sehr leicht und weich. Sein Schwindmaß liegt bei etwa 7 %. Es gehört zu den Hölzern, die sich im Gebrauch nicht verziehen. Es eignet sich gut für das Sauna-Umfeld. Es ist witterungsbeständig und widerstandsfähig gegen den Befall durch verschiedene Schädlinge. Es ist anzumerken, dass Zedernholz über ein natürliches Insektizid und Fungizid verfügt, das sogenannte Thuyapliane. Sein beständiger Geruch hält Motten und Insekten fern. Diese Eigenschaft ist für den Einsatz in der Sauna besonders interessant. Sie gewährleistet die Langlebigkeit des Holzes ohne zusätzliche Behandlung.
Aus ökologischer Sicht ist Zedernholz ein Holz, das sich für den Einsatz in einer Sauna eignet. Zedernholz ist feuchtigkeitsbeständig, sodass es nicht schimmeln kann. Dadurch ist es auch ohne Pflege verrottungsbeständig. Dies ist eine der außergewöhnlichen Eigenschaften, die für eine Sauna gefragt sind. Man könnte es mit einer Lasur für den Außenbereich streichen, damit es nicht die silbergraue Farbe annimmt.
Die Fichte oder „Picea excelsa Link“ ist ein immergrüner Nadelbaum, dessen Holz eine sehr blasse, gelblich-weiße Farbe aufweist. Dieses Holz wird von den Finnen für den Saunabau verwendet. Es gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Das Holz hat eine sehr gerade Maserung mit einer feinen und gleichmäßigen Struktur. Seine durchschnittliche Dichte bei 12 % Feuchtigkeit beträgt 450 kg/m³.
Es ist mäßig formstabil. Sein Volumenschwund beträgt etwa 14 %. Es ist anfällig für bestimmte Schädlinge wie Bockkäfer, Holzwürmer und Termiten. Allerdings fließt sein Harz nicht aus, was ihm eine beachtliche Haltbarkeit verleiht. Diese Eigenschaft ist für den Saunabau interessant, sofern eine Behandlung gegen diese Schädlinge erfolgt.
Es trocknet sehr schnell und problemlos. Die Verarbeitung ist einfach und bereitet keine Schwierigkeiten, obwohl seine Fasern leicht zerfasern. Seine Äste sind oft recht hart und wenig klebrig. Es verströmt einen angenehmen Duft, den Saunagänger schätzen. Es lässt sich mit praktisch allen Klebstoffarten verkleben. Es handelt sich um ein Holz, das für Innenausbauarbeiten verwendet werden kann. In der Sauna wird es für Trennwände und Decken eingesetzt.
Hemlock- und Espenholz
Hemlock ist eine an der Pazifikküste reichlich vorkommende Baumart. Sein Holz eignet sich für den Saunabau. Es hat ein spezifisches Gewicht von 450 bis 500 kg/m³ bei einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % und weist keinerlei Äste auf. Dies sind Eigenschaften, die für den Saunabau besonders wichtig sind. Hemlock-Holz lässt sich leicht bearbeiten. Es ist mit nahezu allen Klebstoffen verarbeitbar. Es eignet sich für Trennwände und Decken in der Sauna. Da es harzfrei ist, lässt es sich problemlos streichen.
Die Zitterpappel oder „Populus tremula“ ist eine Pappel aus der Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Sie gehört zu den feuchtigkeitsbeständigen Laubhölzern. Das ist der Grund für seine Verwendung in der Sauna. Es duftet angenehm und ist harzfrei. Sein Holz wird für den Innenausbau einer Sauna verwendet. Es ist harz- und astfrei. Es dient ebenfalls dem Innenausbau von Saunen.
Isorel
Isorel ist in erster Linie ein eingetragenes Warenzeichen. Isorel ist ein Material, das durch das Verpressen feiner Holzfasern gewonnen wird. Es handelt sich um ein Naturprodukt, das im Nassverfahren ohne Zugabe von Leim hergestellt wird. Es wird in Form von Platten angeboten, die keinerlei Formaldehyd ausdünsten. Es ist ein Naturprodukt, das sich für eine Sauna eignet.
In einer Sauna dienen Isorel-Platten zur Verkleidung der nicht sichtbaren Bereiche und Trennwände. Isorel sorgt zudem für eine gute Wärme- und Schalldämmung. Diese wärmedämmende Eigenschaft ist für die Sauna sehr wichtig, um die Temperatur aufrechtzuerhalten.
Moderne Materialien
Plattentypen
Steckplatten
Klickplatten sind Platten, die mit einem Schnellbefestigungssystem – den Klicks – ausgestattet sind. Sie ersetzen in einer Sauna andere Befestigungssysteme wie Nägel oder Schrauben. Die männlichen Clips werden an den Platten befestigt, die weiblichen an der Wand oder Decke. Sie können aus Metall oder Hartkunststoff bestehen. Ihre Verlegung als Dämmmaterial in einer Sauna ist einfach, vor allem aber schnell und sauber.
Sie haben den Vorteil, dass sie demontierbar sind und bei Bedarf entweder ausgetauscht oder schnell ausgetauscht werden können. Auf diese Weise lassen sich Kunststoffpaneele in verschiedenen Formen und Farben gestalten: quadratisch, rechteckig, rund oder oval, trapezförmig. Der Sauna-Gestalter kann somit mit den Farben spielen, um verschiedene Muster an den Wänden zu erzielen: im Schachbrettmuster, mit einigen Bereichen, die dunkler sind als andere.
Kohlefaserplatten
Paneele aus Kohlefaser stehen an der Spitze der Heiztechnologie in einer Sauna. Bestimmte Modelle können eine Heizfläche von 6.200 Zoll² abdecken. Zum Vergleich: Keramikrohre können nur eine Fläche von 100 bis 200 Zoll² abdecken. Kohlefaserplatten zeichnen sich durch eine gleichmäßige Wärmeverteilung aus, was eine höhere Wärmeaufnahme ermöglicht.
Bestimmte Heizgeräte mit Keramikplatten sind aufgrund der dabei entstehenden Hotspots in der Sauna weniger komfortabel. Dies kann bei Personen, die sich zu lange darin aufhalten, zu einem Brennen am Rücken führen. Die Oberflächentemperatur von Carbon ist niedriger und sorgt somit für einen angenehmeren Aufenthalt in der Sauna.
Glas
Das für die Herstellung der Saunatür verwendete Glas muss folgende Eigenschaften aufweisen: Es muss widerstandsfähig sein, um dem häufigen Öffnen und Schließen der Tür standzuhalten, eine gute Wärme- und Schalldämmung bieten und einen geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen. Reines Silikatglas oder Quarzglas erfüllt diese Kriterien perfekt. Es ist zudem für ultraviolette Strahlen durchlässig.
Es ist chemisch beständig. Seine Temperaturbeständigkeit ist sehr hoch. Es muss lediglich getönt und geformt werden, um daraus Saunatüren herzustellen. Eine weitere Methode besteht darin, eine getönte Folie zwischen zwei Glasschichten einzufügen.
Mineralwolle und Steinwolle
Mineralwolle ist ein Material, das wie Wolle aussieht, jedoch durch Schmelzen und Verfasern von Glas, Gestein oder Schlacke gewonnen wird. Zu nennen sind auch Hanf-, Holz-, Leinen- und Baumwollwolle, deren Verwendungszwecke jedoch eher spezifisch sind. Die drei am häufigsten verwendeten Wollarten sind Glaswolle, Steinwolle und Schlackewolle. Mineralwolle ist ein hervorragender Wärme- und Schallisolator. Sie stellt keinerlei Gesundheitsrisiko dar. Die Weltgesundheitsorganisation und die Internationale Arbeitsorganisation erkennen dies an, sodass sie sogar in Saunen zum Einsatz kommt.
Der aktuelle Trend bei Dämmstoffen geht hin zum Einsatz von Wolle aus pflanzlichen oder tierischen Fasern oder aus Materialien, die regenerierbar sind und deren Herstellung keinen hohen Energieaufwand erfordert. Wärmedämmstoffe spielen in einer Sauna eine wichtige Rolle. Die zur Herstellung von Mineralwolle verwendeten Materialien sind nachwachsend und natürlich. Sie entsprechen somit den von Umweltverantwortlichen geforderten Kriterien. Mineralwolle gilt daher als ökologisches Dämmmaterial. Sie wird gemäß der Norm PR EN ISO 9229 hergestellt.
Die Elastizität, die Dichtungswirkung und das geringe Gewicht der Wolle sind Eigenschaften, die ihren Einsatz an senkrechten Wänden, Decken oder Dachschrägen in einer Außen- oder Innensauna ermöglichen. Steinwolle mit hoher Dichte eignet sich besser für Bereiche, die eine hohe mechanische Festigkeit erfordern, wie beispielsweise Fußböden oder Flachdächer von Saunen. Gleiches gilt für Bereiche, die eine hohe Feuerbeständigkeit erfordern.
Sie kann an Wänden, Fußböden, Türen und Fenstern eingesetzt werden – überall dort, wo Wärme verloren gehen kann. In einer Sauna wird sie sogar in Trennwänden verwendet. Sie dient der Abdichtung von Dächern und dem Brandschutz.
Die Materialien der Dampfsperre
In einer traditionellen Sauna oder einer Sauna, die nicht mit Infrarotstrahlern beheizt wird, ist die Dampfsperre ein sehr wichtiges Element. Es handelt sich um ein dichtes System, das den Durchgang von Wasserdampf verhindern soll. Sie verhindert die Bildung von Schimmel in der Stein- oder Glaswolle. Wenn sich die Dämmung mit feuchter Luft vollsaugt, erfüllt sie ihre Funktion nicht mehr und kann beschädigt werden. Die Dampfsperre bildet eine durchgehende Schutzschicht.
Sie besteht aus einer durchgehenden Folie aus Polyethylen-Kraftpapier, Aluminium-Kraftpapier, Polyethylen, PVC oder wasserdichtem, unperforiertem Polyester. Jeder noch so kleine Riss muss repariert werden. Die Fugen und reparierten Stellen werden mit Klebebändern abgedeckt. Die Dampfsperre wird immer auf der wärmsten Seite, also auf der Innenseite der Räume, angebracht, wo warme Luft zirkuliert. So wird die Kondensation von Wasserdampf in der Dämmung verhindert.
Für die Herstellung von Dampfsperren werden verschiedene Materialien verwendet. Wenden Sie sich an die Hersteller, um zu erfahren, welches Material für Ihre Sauna am besten geeignet ist. Diese werden in vier Klassen eingeteilt. In der Klasse E1, deren Wasserdampfdiffusionswiderstand µd zwischen 2 m und 5 m liegt, werden Bitumenpapier, 0,2 mm starke PE-Folie, plastifiziertes Tapetenpapier, Ölfarbe und chlorierte Kautschukfarbe unterschieden. Zur Klasse E2 mit einem µd-Wert zwischen 5 m und 25 m gehören mit Aluminiumfolie beschichteter Gipskarton, 0,2 mm dicke PE-Folie mit Aluminiumlaminat, das bituminöse Polyestervlies P150/16, das bituminöse Glasvlies V50/16 sowie die PVC-Membran mit einer Dicke von mehr als 1 mm.
In der Klasse E3 mit einem Wasserdampfdiffusionswiderstand µd zwischen 25 m und 200 m finden sich das armierte Bitumen P3 oder P4, V3 oder V4, das Polymerbitumen APP oder SBS sowie die PIB-Folie. Die Klasse E4 mit einem µd-Wert von über 200 m umfasst mit Aluminiumfolie verstärkte Bitumen 3 und das mehrschichtige Bitumensystem 8 mm. Die Klasse E4 erfordert eine Verlegung auf einem durchgehenden Untergrund. Außerdem muss die Dampfsperre entsprechend ihrer Lage in der Sauna ausgewählt werden.
Sauna – Beläge
Schutzöle
Im Allgemeinen wird das in der Sauna verwendete Holz – als Baumaterial – keiner Behandlung unterzogen und muss nicht gestrichen werden. Der natürlich warme und schlichte Farbton des Holzes verleiht der Sauna eine Atmosphäre von Komfort und Ruhe. Der natürliche Duft des Holzes verleiht der Sauna einen Hauch von Exotik, den regelmäßige Saunagäste schätzen.
Manche Hersteller ziehen es jedoch vor, Schutzmittel auf den Saunabänken, den Bodenrosten und der Türschwelle aufzutragen. Dabei handelt es sich in der Regel um Schutzmittel auf Ölbasis, die vor Schimmel und Verschmutzung schützen. Nur die sauberen Oberflächen bestehen aus unbehandeltem Holz. Lack wird zum Schutz des Holzes vor Feuchtigkeit und chemischen Einflüssen verwendet. Er mildert zudem die Abnutzung des Holzes.
Fliesen
Der Boden einer Sauna kann zur Erleichterung der Pflege mit Fliesen ausgelegt werden. Der Fliesenbelag erfordert einen intakten, festen und stabilen Untergrund. Das Verlegen der Fliesen ist einfach und praktisch. Es wird jedoch empfohlen, dem Verlegemörtel ein Abdichtungsmittel wie Latexharz beizumischen, um ein Eindringen von Wasser in den Boden zu verhindern.
Auch der Boden des Waschraums, der Dusche und des Ruheraums ist mit Fliesen ausgelegt. Zudem werden die Wände bis zu einer Höhe von etwa 1,50 m mit Kacheln oder Wandfliesen verkleidet. Dies erleichtert die Reinigung nach jedem Saunagang. Finger- oder Handabdrücke an den Wänden lassen sich so einfach und schnell entfernen.
Man unterscheidet drei Arten von Fliesen: Glaspaste, Emaille und Keramik. Glaspaste und Emaille bilden die gängigen Fliesen. Sie sind in nahezu unbegrenzten Mustern und Farben erhältlich. Für den Saunaboden werden Fliesen verwendet, die für hohe Beanspruchung ausgelegt sind, beispielsweise Feinsteinzeug. Es gibt auch andere Arten von Bodenfliesen mit rutschhemmender Oberfläche.
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