Duschkabine – Beschreibung und Verwendungszwecke
Definition und Geschichte der Duschkabine
Definition
Eine Duschkabine zeichnet sich durch folgende Elemente aus:
- ihre Wände
- die erhöhte Duschwanne mit ihrem Abfluss,
- die transparenten Türen,
- thermogeformte Profile und feste Böden,
- die komplette Armatur und das Befestigungsmaterial (oft aus Edelstahl)
- den Abfluss.
Die Duschkabine kann zudem mit verschiedenen Optionen wie einem integrierten Sitz, Ablageflächen oder einem Spiegel ausgestattet werden. Die Duschkabine wird oft als Bausatz geliefert und lässt sich innerhalb eines halben Tages aufbauen. Allerdings müssen unbedingt der Wasserzulauf und der Wasserablauf angeschlossen werden.
Es werden verschiedene Modelle zum Verkauf angeboten, insbesondere Modelle aus Polyester oder schlagfestem Polystyrol. Die Wände und Türen bestehen ihrerseits aus Kunststoffglas oder Sicherheitsglas und sind in Seitenlängen zwischen 70 cm und 1 Meter erhältlich. Die Öffnungen können wahlweise als Schiebe-, Falttür- oder Schwenktüren ausgeführt sein.
Bei den Armaturen geht der Trend zu Hydromassage-Duschsäulen, die manchmal auch über Hammam- oder sogar Sauna-Funktionen verfügen. Für Familien mit Kindern empfiehlt es sich, thermostatische Mischbatterien zu wählen, um jegliches Unfallrisiko zu vermeiden. Der Innenraum der Duschkabine sollte mindestens 80 x 80 cm groß sein, um mehr Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.
Was die Duschwannen betrifft, so bestehen die meisten aus Acryl oder Sanitärkeramik.
Maßgefertigte Duschwannen aus Fliesen, Marmor oder Stein dürfen ausschließlich von Fachleuten verlegt werden.
Geschichte
Anhand ägyptischer und griechischer Malereien und Wandmalereien lässt sich der antike Ursprung des Duschens datieren. Die Nutzung der Dusche existiert wahrscheinlich schon so lange, wie der Mensch Wasser speichern und ausgießen kann. Übrigens nutzten bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. in Delphi Turner Kaltwasserduschen, deren Wasser aus geschnitzten Tierköpfen sprudelte.
In Frankreich geht man davon aus, dass das Duschen von Jean Pidoux, einem Arzt am Hofe König Heinrichs III., eingeführt wurde. So verfasste er ein Werk mit dem Titel „Die Tugend und der Gebrauch der Brunnen von Pougues und die Handhabung der Dusche“, das 1597 veröffentlicht wurde. In dieser Abhandlung legt er die Regeln für das Duschen fest und beschreibt darin sogar die verschiedenen möglichen Duschformen. Allerdings stieß er sehr schnell auf das Misstrauen der Ärzteschaft gegenüber Wasser. Tatsächlich galt Wasser zu dieser Zeit als Überträger von Krankheiten. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Duschen als unverzichtbar angesehen.
Ab dem 19. Jahrhundert entwickelten sich öffentliche Badeanstalten. Die Dusche hielt jedoch erst um 1872 in Frankreich Einzug, dank Dr. Merry Delabost, dem Chefarzt im Gefängnis Bonne-Nouvelle in Rouen. Um die Hygiene der Gefangenen zu verbessern, schlug er vor, die zu zeitaufwändigen und zu kostspieligen Bäder durch Gemeinschaftsduschen mit individuellen Warmwasserstrahlen zu ersetzen. Merry Delabost begründete dies wie folgt: „Es geht keineswegs darum, den Häftlingen ein Gefühl des Wohlbefindens zu verschaffen. Die Gesundheit des Häftlings ermöglicht es, von ihm Arbeit zu verlangen, deren Ertrag die Kosten der Inhaftierung entsprechend senkt.“
Die Duschen wurden sehr schnell auch von anderen Behörden genutzt. Erst später profitierte die breite Öffentlichkeit dank der Einrichtung von Bade- und Duschanstalten davon. In Österreich öffnete 1887 das erste Bade- und Duschhaus seine Pforten. In Frankreich dauerte es bis 1899, bis Charles Cazalet 1893 in Bordeaux und 1899 in Paris die ersten öffentlichen Duschbäder eröffnete. Die Duschkabine ist hingegen viel jüngeren Ursprungs.
Einbau einer Duschkabine
Techniken und Installationsschritte
Für die Installation einer Duschkabine sind mehrere Schritte erforderlich. Zunächst muss noch vor Beginn der Arbeiten (insbesondere im Dachgeschoss) die Tragfähigkeit des Bodens überprüft werden. Was die eigentliche Montage der Duschkabine betrifft, so erweist sich diese ebenfalls als sehr heikel, insbesondere aus Gründen der Dichtigkeit. Außerdem muss der beim Duschen entstehende Wasserdampf berücksichtigt werden, der unbedingt durch den Einbau eines unteren oder oberen Abflusses oder durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung abgeleitet werden muss.
Konkret lassen sich bei der Installation einer Duschkabine vier große Schritte unterscheiden:
- Zunächst muss die Duschwanne trocken aufgesetzt und ihr Umriss auf dem Boden markiert werden. Außerdem sollte die vertikale Projektion des Abflusses markiert werden.
- Anschließend muss der Abfluss in die Öffnung der Duschwanne eingebaut werden. Dabei sollten auf beiden Seiten Dichtungsringe angebracht werden. Anschließend muss ein fetter Mörtel angemischt und innerhalb der Umrisse der Duschwanne in einer Dicke von etwa 5 cm aufgetragen werden.
- Anschließend muss die Duschwanne positioniert und leicht hin- und herbewegt werden, damit sie sich gut in das Mörtelbett einfügt.
- Zuletzt muss noch der Siphon unter dem Abfluss befestigt und dessen Auslass an die Abwasserleitung angeschlossen werden.
Die Armaturen sowie der Duschhalter werden in die vom Hersteller vorgebohrten, thermogeformten Löcher eingesetzt. Anschließend wird der Duschschlauch über ein PVC-Rohr an die Mischbatterie und der Abfluss an den Abfluss angeschlossen. Außerdem müssen die Warm- und Kaltwasserschläuche an die allgemeine Wasserversorgung angeschlossen werden. Schließlich muss aus Dichtheitsgründen eine schimmelresistente Sanitär-Silikondichtung entlang der Duschwanne und der Profile angebracht werden.
Ablauf und Duschwanne
Der Einbau einer Duschkabine beginnt mit der Installation des Abflusssystems. Nachdem der Umriss der Duschwanne markiert und der Abflussstopfen gesetzt wurde, muss deren Höhe im Verhältnis zur Auflagefläche der Duschwanne gemessen werden. Auf diese Weise lässt sich die Position des Abflussrohrs bestimmen. Anschließend werden die Rohre der Abflussleitung an das bereits vorhandene Abflusssystem angeschlossen und befestigt. Es ist außerdem wichtig, ein Gefälle von mindestens zwei Zentimetern pro Meter einzuhalten, damit das Wasser ordnungsgemäß abfließen kann. Was die Duschwanne betrifft, muss vor dem Einbetonieren oder Einputzen überprüft werden, ob sie gerade steht.
Außerdem muss für die Duschkabine in der Regel ein Abflussrohr aus PVC mit einem Durchmesser von 32 mm vorgesehen werden. Anschließend wird ein PVC-Bodenablauf in den Duschboden eingepasst. Der Ablauf muss dann so ausgerichtet werden, dass die Leitung ein leichtes Gefälle aufweist.
Die meisten Duschwannen sind quadratisch und messen 90 x 90 cm. Es gibt jedoch auch Modelle mit den Maßen 80 x 80 cm und sogar 70 x 70 cm. Außerdem sind Duschwannen mit abnehmbarer Verkleidung und bereits angeschlossenem Siphon erhältlich.
Einbau der Armaturen
Es gibt zwei Arten von Armaturen:
- Mischbatterien
- Mischbatterien.
Ein Schlauch verbindet die Armatur mit dem Duschkopf. Manchmal kann der Duschkopf auch an der Wand in einer geeigneten Halterung befestigt werden. Wenn die Duschkabine montiert ist, müssen nur noch die Armaturen angebracht werden. Meistens sind die für die Befestigung und die Verlegung der Zuleitungen erforderlichen Löcher bereits vom Hersteller der Duschkabine vorgebohrt.
Die Armaturen sollten an der Rückseite der Duschkabine mit Unterlegscheiben und Muttern an den Wasserzuleitungen befestigt und angeschlossen werden. Erst dann kann der Schlauch an den Mischhahn angeschlossen werden. Als letzten Schritt und zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Funktion der Duschkabine muss diese unter Druck gesetzt und 24 Stunden lang auf Dichtheit geprüft werden.
Einbau der Duschkabine in den Raum
Heutzutage ist die Duschkabine zu einem unverzichtbaren Einrichtungselement im Badezimmer geworden. Daher ist die Auswahl einer Duschkabine für die gesamte Raumgestaltung von entscheidender Bedeutung. Umso mehr, als das Angebot auf dem Markt stetig wächst und Folgendes umfasst:
- integrierte Duschkabinen
- Eckduschkabinen
- Hydromassage-Duschkabinen
- Whirlpool-Duschkabinen…
Vor dem Kauf einer Duschkabine sollte man ermitteln, welche Ausstattung am besten zur Architektur des Badezimmers und zum dafür vorgesehenen Budget passt. Denn Zubehör und weitere Optionen, die im Geschäft angeboten werden, treiben die Gesamtkosten oft in die Höhe. Der Vorteil einer Duschkabine besteht darin, dass sie in jedem Badezimmer installiert werden kann, sofern ein Mindestmaß an Platz, ein Wasserzulauf sowie ein Abfluss vorhanden sind.
Tatsächlich hängt die Gestaltung einer Duschkabine vom verfügbaren Platz und natürlich vom Budget ab, das man dafür aufwenden möchte. Für manche dient die Duschkabine lediglich der Körperhygiene. Für andere muss eine Duschkabine Hydrotherapie-Funktionen bieten. In jedem Fall müssen bei der Duschkabine auch die Verlegung der Kalt- und Warmwasserleitungen sowie die Abflussmöglichkeiten vor Ort berücksichtigt werden.
Fachgeschäfte bieten an, die Duschabtrennungen maßgefertigt anzufertigen, um sie in verschiedene Situationen zu integrieren:
- im Dachgeschoss,
- unter einem Dachschrägteil
- in einer Nische,
- in V-Form oder in einer Ecke
- an einer Wand oder zwischen einer Whirlpool-Badewanne und einer Wand.
Die Abmessungen der im Badezimmer vorhandenen Außen- und Innenelemente wie Sanitäranlagen, Heizkörper, Handtuchwärmer, Ablagen oder Armaturen müssen ebenfalls berücksichtigt werden, um das Öffnen der Duschkabine nicht zu behindern. Bei den meisten Modellen ist die Öffnungsrichtung nicht umkehrbar. Diese Entscheidung muss daher bereits bei der Bestellung getroffen werden.
Um die richtige Duschkabine auszuwählen, müssen daher nicht nur der Aufstellungsort und die Innenmaße, sondern auch die Abflussleistung des Abflusses und die Form der Duschwanne berücksichtigt werden. Auch die Sicherheit und die Pflegeleichtigkeit der Wände sowie die Art der Türöffnung dürfen nicht vernachlässigt werden, ebenso wenig wie die Höhe der Trennwände und die allgemeine Dichtigkeit.
Die verschiedenen Arten von Duschkabinen
Die traditionelle Duschkabine
Die sogenannte „traditionelle“ Duschkabine besteht aus:
- einer erhöhten Duschwanne mit Ablauf, die übrigens separat erhältlich ist. Am traditionellsten ist nach wie vor die Wanne aus Keramik (emailliertes Steinzeug), die sehr widerstandsfähig und langlebig ist.
- zwei oder sogar drei thermogeformte, feststehende Rückwände
- transparenten Wänden
- einer Armatur.
Heute sind zahlreiche Öffnungssysteme erhältlich:
- Innentür
- Außentür,
- Schiebetür
- Falttür usw.
Für besonders kleine Badezimmer oder solche mit sehr engen Durchgängen erweisen sich runde oder fünfeckige Duschkabinen als ideale Lösung.
Man unterscheidet verschiedene Formen von Duschkabinen:
- die klassischen quadratischen Modelle: eine quadratische Duschwanne, die in einer Ecke installiert wird
- eine Eckduschkabine mit einer außerhalb der Ecke abgerundeten Form, die viel Platz bietet
- eine rechteckige Duschkabine
- eine sogenannte „integrierte“ Duschkabine: Dieses Modell ist an allen Seiten umschlossen. Diese Kabinen passen sich allen Formen an, von quadratisch bis rund
- Italienische Duschkabinen, deren Besonderheit darin besteht, dass sie keine Duschwanne haben und bündig mit dem Boden abschließen.
Die Hydromassage-Duschkabine
Die Hydromassage-Duschkabine umfasst dieselben Elemente wie eine herkömmliche Duschkabine. Der Unterschied besteht darin, dass sie über ein Düsensystem verfügt, das das Wasser auf verschiedene Körperteile verteilt, um eine Massage zu bewirken. Hydromassage-Duschkabinen mit dem NF-Zeichen erfüllen bestimmte Qualitätsanforderungen. Diese Normen für „Sanitäranlagen“ (Nr. 91.140.70) regeln die mechanische und hydraulische Funktionsweise der Duschkabine, um sowohl ihre Dichtheit als auch ihre Sicherheit zu gewährleisten.
Man unterscheidet zwei Arten von Hydromassage-Duschkabinen:
- die Kabine mit Multidüsensystem. Sie wird direkt aus dem Wassernetz gespeist. Dies ist die ideale Lösung, wenn hoher Druck und eine hohe Durchflussmenge vorhanden sind. Bei diesem Multidüsensystem arbeiten alle Düsen gleichzeitig und im gleichen Rhythmus.
- die Kabine mit sequenziellem System. Sie ermöglicht es jeder Düse – die meist elektronisch gesteuert wird –, unabhängig zu arbeiten, um die Geschwindigkeit und den Rhythmus der Strahlen zu regulieren.
Die Hydromassage-Duschkabine erfordert hohen Druck und eine hohe Durchflussmenge. Es wird empfohlen, einen Warmwasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von etwa 300 Litern zu installieren. Durchlauferhitzer reichen in der Regel nicht aus. Der Wasserverbrauch liegt bei diesem Duschkabinentyp bei 20 bis 30 Litern pro Minute. Bei einer Duschkabine mit Wasserrecycling sind 100 bis 250 Liter zu veranschlagen. Dennoch lassen sich durch das Recycling Einsparungen erzielen. Herkömmliche Systeme erfordern einen Mindestdruck von 3 bar. Wenn der Druck nicht ausreicht und der verfügbare Platz es zulässt, kann ein Druckerhöhungsgerät installiert werden. Duschkabinen mit Wasserrückführung benötigen hingegen nur einen Druck von 2 bar.
Die Düsen in Hydromassage-Duschkabinen können manuell oder mithilfe einer elektronischen Steuerung bedient werden, die in diesem Fall einen Stromanschluss benötigt. Die Hydromassage bietet mehrere Vorteile, die immer mehr Kunden anziehen:
- Muskelentspannung;
- Linderung bestimmter Schmerzen;
- Straffung des Körpers…
Manchmal bieten solche Duschkabinen sogar Aromatherapie-Funktionen (Verbreitung von Düften) an.
Die Duschkabine mit Hammam-Funktion, auch „Balneo“ genannt
Einige Hydromassage-Duschkabinen sind mit einer Hammam-Option ausgestattet, die Dampf mit einer Temperatur zwischen 35 und 50 ° und einer Luftfeuchtigkeit von fast 90 % erzeugt.
Diese Art von Duschkabinen bietet zahlreiche Vorteile. Aus ästhetischer Sicht fördert die Temperatur die Öffnung der Poren und versorgt die Haut so mit Feuchtigkeit. Aus biologischer Sicht unterstützen diese Duschkabinen den Abtransport von sauren Giftstoffen durch das Schwitzen.
Die Balneo-Duschkabine umfasst daher:
- ein Hydromassagesystem
- eine Sprühnebelfunktion
- Aromatherapie
- eine Hammam-Funktion
- Farbtherapie: Das Prinzip der Farbtherapie besteht darin, jeder Farbe bestimmte Schwingungen und Rhythmen zuzuordnen.
Die Duschkabine mit Umwälzsystem
Die mit einem Umwälzsystem ausgestattete Duschkabine verfügt über zwei verschiedene Betriebsmodi:
- Im Normalmodus: Die Dusche bezieht „frisches“ Wasser.
- Im Recycling-Modus: In diesem Fall wird ein Vorrat von 50 Litern Wasser aufgefüllt. Dieser wird anschließend in einem geschlossenen Kreislauf genutzt, um keine Verschwendung zu verursachen. So lassen sich bei einer etwa 15-minütigen Dusche bis zu 150 Liter Wasser einsparen.
Für eine Dusche in einer Hydromassagekabine werden in 10 Minuten etwa 300 Liter Wasser verbraucht. Durch das Wasserrecycling lassen sich daher erhebliche Einsparungen erzielen. Diese Art von Ausstattung findet zunehmend Verbreitung.
Preise und Vorteile
Die Preise für eine Duschkabine variieren je nach verschiedenen Kriterien:
- die Qualität der Materialien
- die in die Kabine integrierten Funktionen
- die Abmessungen und die Form der Duschkabine.
Für eine Duschkabine der Einstiegsklasse muss man mit Kosten zwischen 200 und 400 € rechnen, wobei die Wände und Türen aus Kunststoff bestehen. Mit weniger als 200 € (Mischbatterie, Schlauch, Duschkopf und Duschabtrennung) lässt sich jedoch eine einfache Badewanne in eine Badewannen-Duschkombination umwandeln. Dies ist natürlich die kostengünstigste und einfachste Option.
Im mittleren Preissegment, für einen Preis zwischen 400 und 800 €, findet man bereits eine Duschkabine mit Hydromassage-Option. Das obere Preissegment beginnt ab 800 € und bietet eine sorgfältigere Verarbeitung sowie eine Hydromassage-Funktion. Für mehrere tausend Euro bieten einige Duschkabinen eine Hammam-Funktion und manchmal sogar eine Sauna. In diesem Spitzensegment findet man auch Duschkabinen mit mehreren Plätzen.
Allerdings ist die Duschkabine sehr oft mit Zusatzelementen ausgestattet, die das Budget belasten:
- Klappsitz
- integriertes Radio
- Spiegel und weitere Radios
- Ablage
- Hydromassagedüsen
- Gitterrost
- Dampfbad-Funktion
- Aromatherapie, Farbtherapie…
Die Hydromassage-Duschkabine ist somit die teuerste Lösung. Für eine solche Ausstattung muss man nämlich mit Kosten zwischen 1.000 und 1.500 € rechnen. Einige Modelle der Spitzenklasse können mehrere Tausend Euro kosten. Aber wenn man seinen Körper liebt, zählt man nicht!
Optionen und Zubehör für eine Duschkabine
Begehbare Dusche und Monoblock-Dusche
Die bodengleiche Duschkabine hat ihren Ursprung in den legendären römischen Thermen. Sie ist die ideale Lösung für alle, die Freiheit bei Form und Abmessungen suchen. Die ebenerdige Duschkabine ist vollständig gefliest oder mit Teakholz, Steinen, manchmal sogar mit Mosaiken oder Kieselsteinen verkleidet. Ausgestattet mit einem zentralen Abfluss ist die ebenerdige Duschkabine vollständig ebenerdig. Am Eingang der Duschkabine befindet sich keine Tür. Es ist kein Höhenunterschied zwischen dem Badezimmerboden und der Dusche zu erkennen.
Italienische Duschen haben gemauerte und geflieste Wände, genau wie die übrigen Wände. Manchmal wird im zeitgemäßen Stil eine Glaswand eingebaut. Dieses System erfordert jedoch spezielle Abdichtungsarbeiten.
Whirlpool-Säulen und Massagelisten
Whirlpool-Duschkabinen stellen heute einen stark wachsenden Markt im Privathaushalt dar. Diese Kabinen bestehen aus einem Block mit einer Duschwanne, an deren Rückseite ein Massagesystem mit Wasserstrahlen angebracht ist. Der Duschkopf lässt sich je nach Stärke und Art der Strahlen einstellen. An der Rückseite der Duschkabine sind Hydromassagedüsen angebracht, die eine Ganzkörpermassage ermöglichen.
Es gibt verschiedene Modelle, doch bei den meisten ist der Duschkopf auf einer Achse befestigt, um eine vertikale Massage zu ermöglichen. Bei den anspruchsvollsten Modellen sind die Düsen direkt in die Verkleidung integriert, um eine ganzheitliche Körpermassage zu gewährleisten. Die meisten Whirlpool-Duschkabinen wechseln automatisch zwischen Warm- und Kaltwasserströmen, um den Körper zu beleben. Diese Whirlpool-Duschkabinen werden mit transparenten Glastüren geliefert. Diese Türen haben den Vorteil, dass sie das Verspritzen von Wasser begrenzen. Die Montage einer Whirlpool-Duschkabine erweist sich jedoch als aufwendig.
Falls die Duschkabine bereits installiert ist und keine Whirlpool-Funktion besitzt, ist es möglich, Elemente wie einen Multistrahl-Duschkopf, eine Mischbatterie oder eine Hydromassagesäule nachzurüsten. Die Hydrojet-Duschsäule wird an der Rückwand der Dusche angebracht und verfügt über Düsen und Strahler, um eine Massage und eine Drainage zu bewirken. Diese Säulen bestehen in der Regel aus Kunststoff, lassen sich sehr einfach installieren und eignen sich für fast alle Anlagen mit einem Mindestdruck von 1,5 bar.
Duschkabine der neuesten Generation
Duschkabine „Opal Body“
Die Duschkabine „Opal Body“ verfügt über abgerundete Schiebetüren und eine Front aus transparentem, gehärtetem Sicherheitsglas. Die Türen sind auf Rollen mit hängendem Drehgestell montiert, was ein äußerst leichtgängiges und völlig geräuschloses Öffnen ermöglicht. Diese Türen mit einer Durchgangsbreite von 60 cm können sowohl rechts als auch links eingebaut werden.
Die Wände und die Duschwanne bestehen aus thermogeformtem Spezialkunststoff. Diese Duschkabine ist mit 6 Düsen mit Massagefunktion sowie einer Thermostatmischbatterie und einer Handbrause mit variabler Strahlart ausgestattet. Es ist zudem möglich, eine Dampfbadfunktion zu integrieren, indem die Duschkabine mit einer Kuppel, einem separaten Dampferzeuger und gegebenenfalls einem Bedienfeld ausgestattet wird.
Duschkabine OAZ Body
Zu den neuesten Generationen von Duschkabinen zählt die neue OAZ 90 body. Diese Duschkabine verfügt über Trennwände und eine Schwenktür aus gehärtetem Sicherheitsglas mit Aluminiumprofilen. Die Tür lässt sich geräuschlos öffnen, da sie auf Rollen mit gefederter Drehvorrichtung montiert ist. Diese Duschkabine verfügt über eine geformte Duschwanne mit rutschfestem Boden.
Außerdem ist sie ausgestattet mit:
- verstellbaren Füßen
- einem Siphon-Ablauf
- 6 Massagedüsen
- einer Ablage
- einer exklusiven Thermostat-Mischbatterie
- einer verstellbaren Handbrause
Selbstverständlich ist auch eine Hammam-Funktion erhältlich.
Die Dusche: eine umweltfreundliche Lösung
Es ist erwiesen, dass eine Dusche weniger Wasser verbraucht (durchschnittlich 80 Liter) als ein Bad (150 Liter). Die Dusche hat daher den Vorteil, dass sie weniger Wasser und Zeit verbraucht. Ein weiterer Vorteil der Dusche ist, dass sie die Haut deutlich weniger austrocknet.
Im Gegensatz dazu erweist sich die Hydromassage-Duschkabine mit mehreren Düsen als großer Wasserverbraucher (etwa 300 Liter Wasser für eine 10-minütige Dusche). Deshalb lässt sich diese Verschwendung reduzieren, wenn man sich für Hydromassage-Duschkabinen entscheidet, die mit einem Wasserrecyclingsystem ausgestattet sind. Die tägliche Nutzung der Dusche sollte uns dazu anregen, ihre Vorteile optimal zu nutzen. In dem breiten Sortiment an Duschkabinen, das Habitat et Jardin. Com anbietet, findet jeder das Passende für sich.